Achtsamkeit

Achtsamkeit

ist der erste Schritt zur Versöhnung und Heilung

Achtsamkeit und Meditation: Der Weg zu innerem Frieden


Regelmäßige Achtsamkeitsübungen in Verbindung mit Meditation führen zu einem ruhigen, entspannten und zufriedenen Geist. Studien zeigen, dass Menschen, die Achtsamkeit praktizieren, glücklicher und ausgeglichener sind. Sie erleben eine tiefe Lebensfreude, besonders in den einfachen Momenten des Daseins.

Eine solche Haltung zu entwickeln erfordert Motivation, die richtigen Techniken und regelmäßiges Üben. Ebenso wichtig ist eine erfahrene Begleitung, um die Veränderungen, die sich durch die Praxis ergeben, besser zu verstehen und den Blick fürs Wesentliche zu behalten.

Wege zu Selbstakzeptanz und Selbstliebe


Mehrmals am Tag vergleichen wir uns mit einem idealisierten, oft unrealistischen Selbstbild – sei es eine innere Vorstellung oder eine von außen auferlegte Erwartung. Dabei üben wir häufig unbewusste Selbstkritik, die uns belastet.

Mit der Praxis der Achtsamkeit lernen wir, solche Momente unvoreingenommen zu beobachten. Wir erkennen, welche Gedanken und Gefühle uns schaden und welche uns stärken. Ein zentraler Bestandteil der Technik ist das Loslassen unheilsamer Empfindungen. Dabei entwickeln wir Qualitäten wie Selbstliebe, Selbstakzeptanz und unvoreingenommenes Beobachten – essenzielle Fähigkeiten, die im Achtsamkeitstraining kultiviert werden.

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Achtsamkeit und Heilung

Wir haben als Mensch in unserer Art zu leben gelernt, dass Gefühle wie Angst, Ärger und Trauer unerwünscht sind. Wir haben nicht gelernt, wie wir mit solchen Gefühlen umgehen sollen. Dabei resultieren viele unserer nicht heilsamen Entscheidungen die wir täglich treffen aus diesen Gefühlen die unmittelbar mit unserem Selbstwert verbunden sind. Dabei sind Freude, Ärger, Angst, Trauer menschliche Grundgefühle und davon sind alle vier gleichwertig.


Aus Selbstschutz haben viele Menschen Angst als unerwünscht betrachtet und damit verdrängt, weil wir nicht wissen, wie wir sie ausdrücken können und wie die körperliche Empfindung gelöst werden kann. Wir haben schlicht gelernt, Angst nicht körperlich zu empfinden und deshalb haben wir der Empfindung gegenüber Widerstände.


Oft sind Angst oder Wut mit Scham besetzt. Scham ist ein urteilendes Gefühl, das einem Verbote auferlegt. Scham ist gesellschaftlich konstruiert, denn in andere Kulturen empfinden nicht in den gleichen Situationen Scham wie die christlich geprägte Gesellschaft. Scham hat demnach auch religiöse Wurzeln. Scham hat spielt in der Kindererziehung eine wichtige Rolle. Eltern geben die Idee von Scham die sie selbst vermittelt bekommen haben, an ihren Kindern weiter. Dies kann ganz unbemerkt geschehen, solange wir Schamempfindungen nicht regelmäßig achtsam hinterfragen. Das Gefühl der Scham unterbindet die Lebensenergie, da wo es künstlich und unnötig konditioniert wurde, schwächst den Selbstwert, der seiner Natur nach 100% wertvoll und kostbar ist und form die Persönlichkeit in einer destruktiven Weise. Unnötige Scham legt den Menschen in Ketten.


Deshalb gilt es in der Übung der Achtsamkeit nicht nur die vordergründigen Gefühle zu betrachten, sondern auch mit zunehmenden Fortschritt die subtilen Gefühle die beispielsweise hinter der Angst liegen und die eigentliche Ursache ist. Das bedeutet, wer von seinem Elternhaus oder in seinem Umfeld als Kind Angst, Trauer oder Wut nicht fühlen durfte, entwickelt Scham diese Gefühle zu empfinden. Damit ist das Schamgefühl konditioniert worden. Daher wird Angst verdrängt, weil die Scham es nicht zu läßt, dass Angst empfunden wird. Die verdrängte Angst oder auch Trauer usw. rumoren im Unterbewusstsein und prägen unsere Lebensenergie, Denken, Fühlen und Handeln. Das Verdrängte legt den betroffenen Menschen in Ketten.


Achtsamkeit ist ein Ausweg aus dem Kreislauf des Leidens.

Achtsamkeit

Ist ein aufmerksames und entspanntes Beobachten dessen, was im Augenblick der jeweils gegenwärtigen Erfahrung vor sich geht. Dabei handelt es sich um eine nicht-wertende dafür annehmende Haltung aller inneren und äußeren Erfahrungen. Die nicht-wertende Haltung befreit unangenehme Empfindungen und fördert heilsame Zustände.

Meditation


Achtsamkeit ist eine Technik der Meditation.

Meditation ist nicht gleich Meditation, denn verschiedene Meditationen haben verschiedene Ziele und Wirkungen. Allgemein kann jedoch gesagt werden, dass Meditation eine bewusste und wiederkehrende Entscheidung ist, die volle Aufmerksamkeit auf das Geschehen im Hier und Jetzt zu lenken. Um das zu erreichen, wird Achtsamkeit als die Fähigkeit zu Beobachten angewandt. Es ist die effektivste und natürlichste Methode zur Schulung, Harmonisierung und Heilung von Körper und Geist. Regelmäßiges Meditieren führt zu mehr Offenheit und Sanftheit, begleitet von einer Durchlässigkeit und inneren Geräumigkeit. 

Meditation hilft dir zu erkennen, welche Vermeidungsstrategien du im Laufe deines Lebens erlernt hast und bringt dich mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl in Kontakt. Du lernst, neugierig, wach und offen zu sein für den Moment und alles so anzunehmen wie es sich dir zeigt. Meditation hilft dir mit unangenehmen Gefühlen und Gedanken besser zurecht zu kommen. Du lernst Unangenehmes loszulassen und Heilsames in dein Leben zu lassen. Durch die innere Selbstschau kannst du deine Persönlichkeit entwickeln und resilienter für schwierige Situationen werden.

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